Dein Arbeitsplatz. Deine Anforderungen.

Dein Trading-Setup auswählen und einrichten.

Du möchtest Charts analysieren, Orderflow verstehen oder mehrere Märkte im Blick behalten? Finde heraus, welche Tradingplattform, welche Kursdaten und welcher Arbeitsplatz zu deinem Vorhaben passen. Prüfe zuerst, was du bereits hast, und ergänze gezielt das, was dir fehlt.

Ein Arbeitsplatz, der zu dir passt.
Chart & Analyse
DAXChart-Bezug5m · 15m · 1h · 1D
Beispielzone18.65018.60018.55018.50018.45009:0011:0013:0015:0017:00
Orderflow & Ausführung
Vebelio & Austausch
Kalender & Notizen

Du brauchst nicht automatisch vier Monitore. Beginne mit den Ansichten, die du tatsächlich gleichzeitig nutzt.

Was möchtest du mit deinem Setup machen?

Dein Markt und deine Arbeitsweise bestimmen die Anforderungen. Ein ruhiger Chart-Arbeitsplatz braucht andere Daten und Ressourcen als mehrere Footprint-Charts mit Live-Calls.

Charts analysieren und lernen

Du beobachtest wenige Märkte, nutzt Indikatoren und möchtest Analysen oder Kurse deines Experten nachvollziehen.

  • Eine übersichtliche Plattform mit den benötigten Märkten und Werkzeugen.
  • Für ruhige Analyse können historische oder verzögerte Daten reichen; für Entscheidungen am aktuellen Markt den Echtzeitstatus prüfen.
  • Ein bis zwei Monitore und ein vorhandener Rechner können für den Start genügen. Erst mit deiner tatsächlichen Last testen.

Orderflow, Footprint und DOM nutzen

Du möchtest ausgeführte Trades, Volumen am Preis und gegebenenfalls das Orderbuch im Detail sehen.

  • Footprint, Time & Sales und DOM sind unterschiedliche Werkzeuge. Prüfe, welche deine Plattform bietet.
  • Tickdaten, benötigte Historie und Markttiefe separat klären. Ein einfaches Echtzeit-Abonnement enthält nicht automatisch alles.
  • CPU-Leistung, RAM und eine stabile Verbindung gewinnen mit mehr Charts, Tickhistorie und Indikatoren an Bedeutung.

Mehrere Märkte und Anwendungen parallel

Du verwendest viele Charts, Scanner, Browser, Live-Calls und vielleicht zusätzliche Berechnungen oder Aufzeichnungen.

  • Prüfe Datenabdeckung, parallele Verbindungen und Lizenzen für jede Anwendung.
  • Plane den Arbeitsplatz nach gleichzeitig sichtbaren Fenstern, nicht nach möglichst vielen Bildschirmen.
  • Teste RAM-Auslastung, CPU-Last, Bildausgänge und Auflösung unter realistischen Bedingungen.

Mit Laptop, Mac oder unterwegs arbeiten

Du möchtest flexibel bleiben und dein Setup zu Hause oder mobil verwenden.

  • Prüfe die aktuelle Betriebssystem-Unterstützung. Eine Browserplattform kann eine Alternative zu einer nur unter Windows verfügbaren Anwendung sein.
  • Bei Dockingstationen und Laptops zählen die tatsächlich unterstützten Displays; USB-C allein sagt nichts über Bildausgabe aus.
  • Stabile Verbindung, Akkulaufzeit und ein erreichbarer Ersatz-Zugang sind wichtiger als ein mobiler Arbeitsplatz mit vielen Fenstern.

Welche Tradingplattform passt zu deinem Vorhaben?

Wähle zuerst nach Märkten, Analysewerkzeugen und Bedienung. Danach prüfst du Broker, Datenfeed und Betriebssystem gemeinsam. Dass zwei Produkte einzeln gut sind, macht ihre Kombination noch nicht passend.

  • Märkte und Börsen: beispielsweise Aktien, Futures, Forex oder Krypto. Welche konkreten Instrumente brauchst du?
  • Arbeitsweise: klassische Charts, Footprint, DOM, Scanner, eigene Indikatoren oder Strategien?
  • Ausführung: nur analysieren oder auch Orders platzieren? Welcher Broker und welcher Kontotyp werden unterstützt?
  • Umgebung: Betriebssystem, mehrere Rechner, mobile Nutzung, Chartanzahl und Kosten der benötigten Funktionen?

ATAS / ATAS X

Wenn Volumen- und Orderflow-Analyse im Mittelpunkt stehen: Prüfe die benötigten Werkzeuge, die genaue ATAS-Version und die verfügbaren Verbindungen. ATAS und ATAS X nicht als automatisch identische Einrichtung behandeln.

Beim Anbieter prüfen

TradingView

Wenn du Charts und Marktübersicht im Browser oder in der Desktop-App nutzen möchtest: Prüfe Datenabonnements, benötigte Funktionen und eine mögliche Brokeranbindung jeweils separat.

Beim Anbieter prüfen

NinjaTrader

Wenn Futures und ein Desktop-Arbeitsplatz wichtig sind: Prüfe den aktuellen Produktumfang, Betriebssystem, Kontomodell und die für dein Konto verfügbaren Daten- und Handelsverbindungen.

Beim Anbieter prüfen

Sierra Chart

Wenn du eine anpassbare Chart- und Tradingumgebung suchst: Prüfe das Softwarepaket, Datenservice, Börsenfreischaltungen und die gewünschte Handelsanbindung gemeinsam.

Beim Anbieter prüfen

Quantower

Wenn du unterschiedliche Märkte und Analysewerkzeuge in einem Arbeitsplatz bündeln möchtest: Prüfe, welche Verbindungen und Funktionen deine Lizenz sowie dein Anbieter konkret unterstützen.

Beim Anbieter prüfen

Die Links führen zu offiziellen Anbieterinformationen. Diese Übersicht ist eine Orientierung, keine Rangliste oder Bestätigung einer konkreten Kombination. Vor dem Kauf mit Demo oder Testzugang prüfen, soweit verfügbar.

Die richtigen Kursdaten machen den Unterschied.

Die Plattform zeigt und verarbeitet Daten. Der Datenfeed liefert sie. Dein Broker kann den Feed bereitstellen oder die Ausführung übernehmen; Börsen und Anbieter können dafür eigene Freischaltungen und Gebühren verlangen.

Echtzeit oder verzögert?

Prüfe den tatsächlichen Datenstatus des Instruments. Ein bewegter Chart beweist keine Echtzeitfreischaltung. Verzögerte Daten eignen sich nicht als Ersatz für aktuelle Daten bei kurzfristigen Entscheidungen.

Level 1 oder Markttiefe?

Level 1 liefert typischerweise aktuelle Preise und die besten Geld-/Briefkurse. Level 2 beziehungsweise Markttiefe liefert weitere Orderbuch-Ebenen. Umfang und Darstellung hängen vom Markt und Anbieter ab.

Tickdaten und Historie

Für Footprint, Time & Sales und Rückblicke zählen die gelieferten Einzelereignisse, der Datenumfang und die historische Abdeckung. Ein Kerzenchart-Abonnement ist nicht automatisch eine vollständige Tickhistorie.

Börsen und Status

CME und Eurex sind beispielsweise separate Börsenabdeckungen. Kläre auch Non-Professional-/Professional-Status, Zusatzgebühren und die benötigten Instrumente. Prüfe die Angaben beim Anbieter.

Analyse und Orderausführung

Ein Datenfeed allein eröffnet kein Handelskonto. Prüfe Broker, Konto, Region, Datenverbindung und Orderrouting. Eine Anzeige in einer Plattform garantiert keine Ausführungsmöglichkeit.

Parallele Verbindungen

Prüfe gleichzeitige Logins und zusätzliche Gebühren bei mehreren Plattformen oder Rechnern. Daten desselben Markts können sich durch Quelle, Kontrakt, Handelszeiten oder Einstellungen unterscheiden.

Welche Datenanbieter kannst du prüfen?

Rithmic und CQG sind Beispiele im Futures-Umfeld. Sierra Chart bietet den Denali Exchange Data Feed. Bei TradingView prüfst du die jeweiligen Börsendaten und eine gegebenenfalls angebundene Brokerquelle. Entscheidend ist die Unterstützung deiner konkreten Kombination, nicht der Anbietername allein.

Dein Rechner soll deinen Alltag tragen.

Nicht die teuerste Grafikkarte entscheidet. Relevant sind deine Software, parallele Anwendungen, Datenmenge und Bildschirmauflösungen. Die folgenden Bereiche sind Planungsrichtwerte, keine Hersteller-Mindestanforderungen oder gemessene Leistungszusagen.

Was bringt dein aktueller Rechner mit?

Prüfe zuerst, was du schon hast. Dein Browser kann einige Hinweise liefern – die genaue Ausstattung und die Leistung deiner Tradingplattform musst du zusätzlich prüfen.

Die Prüfung startet erst mit deinem Klick. Die erkannten Werte bleiben in dieser Seite und werden nicht hochgeladen oder gespeichert. Es werden keine zusätzlichen Bildschirmberechtigungen angefragt.

CPU: Reaktionsfähigkeit und parallele Last

Achte auf gute Leistung je Kern und ausreichend Reserven für gleichzeitige Programme. Für einen neuen normalen Arbeitsplatz sind aktuelle CPUs mit etwa 6–8 leistungsfähigen Kernen ein Ausgangspunkt; viele Berechnungen oder Aufzeichnungen können mehr erfordern. Generation, Kühlung und das konkrete Programm zählen mehr als GHz allein.

RAM: Charts, Historie und offene Programme

16 GB können für einen leichten Arbeitsplatz genügen; 32 GB bieten häufig mehr Reserve bei mehreren Charts, Browser und Calls. 64 GB werden bei viel Tickhistorie, vielen Anwendungen oder großen Berechnungen interessant. Messe die Auslastung deines vorhandenen Rechners, bevor du aufrüstest.

Grafik: vor allem passende Bildausgänge

Für einfache Charts kann integrierte Grafik ausreichen, wenn CPU und Rechner sie besitzen und die gewünschten Displays unterstützen. Viele oder hochauflösende Monitore können eine zusätzliche Grafikkarte erfordern. Prüfe Anzahl, Anschlussarten, Auflösung und Bildrate; ein Gaming-Flaggschiff ist nicht automatisch nötig.

SSD, Kühlung und Geräusch

Eine SSD hilft beim Starten und Laden großer Datenbestände. Plane ausreichend freien Speicher für Historie und Aufzeichnungen; etwa 1 TB kann ein sinnvoller Ausgangspunkt sein, ist aber nicht für jeden nötig. Gute Kühlung und ein leiser Rechner verbessern lange Arbeitssitzungen.

Monitore: Fläche statt Menge

Ein bis zwei Monitore reichen oft zum Einstieg. Zusätzliche Displays sollten eine klare Aufgabe haben. 27 Zoll mit 1440p sind ein mögliches Arbeitsformat; bei 4K Schriftgröße und Skalierung testen. Prüfe die gleichzeitig nutzbaren Ausgänge deiner Grafikeinheit und Dockingstation, nicht nur die vorhandenen Buchsen.

Maus, Tastatur und Ergonomie

Eine präzise, bequeme Maus und eine vertraute Tastatur mit sinnvoll belegten Shortcuts helfen im Alltag. Kritische Aktionen nicht unbedacht auf Makrotasten legen. Tisch, Stuhl, Beleuchtung, Monitorhöhe und gegebenenfalls Monitorarme gehören ebenso zur Planung.

Netzwerk und Ausfallsicherheit

Eine stabile kabelgebundene Verbindung kann Schwankungen reduzieren. Prüfe Ausfälle, Router und eine mögliche Ersatzverbindung; ein schneller Tarif allein garantiert keine geringe Latenz. Halte den alternativen Zugang zum Broker bereit und kläre, wie du ihn im Störungsfall erreichst.

Live-Calls und Aufzeichnungen

Für Coaching und Austausch sind verständliches Mikrofon, Kopfhörer und eine passende Kamera hilfreich. Streaming und Aufzeichnung erhöhen die Last. Prüfe dein Setup mit den Anwendungen, die du während einer Sitzung wirklich gleichzeitig nutzt.

Drei Ausgangspunkte für deine Planung
ArbeitsweiseArbeitsspeicherBildschirmeVor dem Kauf prüfen
Wenige Charts, Lernen, Browser16–32 GB als Orientierung1–2Vorhandenen Rechner testen; gewünschte Software und Auflösung prüfen.
Orderflow, mehrere Charts, Calls32 GB; bei hoher Last mehr2–3 mit klaren AufgabenTickhistorie, CPU-/RAM-Last und gleichzeitige Anzeigeausgänge prüfen.
Viele Anwendungen, Historie, Aufnahme32–64 GB, nach tatsächlicher Last3–4 nur bei entsprechendem BedarfKonkrete Softwarelast, Kühlung, Datenumfang und Anschlüsse testen.

Was kostet dein Setup wirklich?

Trenne einmalige Anschaffungen von laufenden Kosten. Prüfe die aktuellen Konditionen statt einen Paketpreis als Gesamtkosten zu verstehen.

Einmalig

Rechner oder Aufrüstung, Monitore, Dockingstation, Kabel, Maus, Tastatur, Headset, Kamera und Arbeitsplatz.

Laufend

Tradingsoftware, Datenfeed, Börsenfreischaltungen, mögliche Zusatzverbindungen, Internet und gegebenenfalls Cloud-/Hostingdienste.

Separat einplanen

Brokergebühren und Handelskosten sowie gebuchte Expertenangebote. Dein kostenloses Vebelio-Konto ersetzt weder Softwarelizenz noch Kursdaten oder Handelskonto.

Schritt für Schritt zu deinem eingerichteten Arbeitsplatz.

Nutze diese Liste für deine eigene Planung. Hake ab, was du geklärt hast. Sie bestätigt keine Produktkompatibilität und löst weder Kauf noch Kontoeröffnung aus.

Du möchtest das mit jemandem durchgehen?

Finde einen Experten, dessen Schwerpunkt zu deinen Märkten, deiner Plattform und deinem Lernziel passt. Kläre vor der Buchung, ob Einrichtungshilfe Bestandteil seines Angebots ist.

Passende Experten entdecken

Häufige Fragen zu deinem Trading-Setup

Brauche ich sofort einen neuen Trading-PC?

Nein. Teste zuerst deine vorhandene Hardware mit der gewünschten Software und den tatsächlich parallel verwendeten Anwendungen. Rüste gezielt auf, wenn du einen Engpass festgestellt hast.

Sind vier Monitore besser als einer?

Nur wenn du die zusätzliche Fläche sinnvoll nutzt. Mehr Monitore bedeuten auch mehr Informationen, Platzbedarf und technische Anforderungen. Beginne mit klaren Aufgaben für jede Ansicht.

Reicht Echtzeit für Orderflow aus?

Echtzeit beschreibt die Verzögerung. Für deine Werkzeuge können zusätzlich Tickdaten, bestimmte Volumeninformationen, Historie und Markttiefe nötig sein. Frage nach dem konkreten Datenumfang.

Kann ich jeden Datenfeed mit jeder Plattform verwenden?

Nein. Plattform, Broker, Konto, Feed, Börse und Region müssen zusammenpassen. Prüfe die aktuelle Unterstützung bei den jeweiligen Anbietern; fehlende Informationen sind keine Kompatibilitätsbestätigung.

Enthält Vebelio meine Börsen-Kursdaten?

Vebelio verbindet dich mit Experten und ihren freigegebenen Inhalten. Tradingsoftware, Kursdaten und Brokerzugang werden separat bereitgestellt. Vebelio Connect ist kein allgemeiner Börsen-Datenfeed.

Kann ich die Auswahl ohne Vebelio-Konto lesen?

Ja. Diese Orientierung ist öffentlich. Für geschützte Experteninhalte und die Connector-Nutzung gelten anschließend die jeweiligen Zugangsbedingungen.